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Saturday, 9 May 2009
Der Mann

 

Li=Öri sagt:


"Wahres Wort ist nicht schön - schönes Wort ist nicht wahr
Wer Weisheit hat streitet nicht - wer streitet hat Weisheit nicht
Wer Weisheit hat sucht kein Wissen - wer Wissen sucht hat nicht Weisheit
Der Weise häuft keine Habe und hat doch - Je mehr er anderen gibt - desto mehr fließt ihm zu
Je größer sein Opfer desto größer sein Selbst=Besitz
Das ist des Himmels Wesen - Fördern ohne zu fordern; das ist des Weisen Wesen - Wirken ohne tun"

Das, was Lao=Tsu (Li=Öri) in seinem letzten Spruch des TTK niederschrieb, bedeutet, dass dann, wenn man schöne Worte hören möchte, nicht an der Wahrheit interessiert ist, denn das schöne Wort ist nicht wahr.

Wahrheit tut weh. Erkennen der Wahrheit ist (notwendig) schmerzvoll. Z.B. einzusehen, dass man nichts ist, trotz einer Karriere, trotz einer akademischen Bildung, oder trotz einer angesehenen gesellschaftlichen Stellung, oder sicher sterben wird, tut weh. Das Lob aber darüber, hört man gern, ist sogar Teil der Kultur in der Paulskirche in Frankfurt.

Natürlich kann man das Weibliche (Prinzip) in der Erscheinung sehen ('Frau'), und das Männliche (Prinzip) in der Erscheinung sehen ('Mann'). Man kann aber auch das Prinzipielle des Weiblichen erkennen und unterscheiden (!) um - das Ganze zu verstehen (!), (und nicht (!) um es voneinander zu isolieren).

Das männliche Prinzip ist das Gestalten, das Erzeugen, das Unterscheiden. Das weibliche Prinzip ist das Empfinden, das Gebären und Erhalten, und das Geben der Liebe, das kein Nehmen ist, und das nicht unterscheidet.

Ich versuche das, was ich als MANN kenne und verstehe, WIE Männer (erst einmal neutral) sind, zu beschreiben.

Ich denke, es gibt etwas beim MANN, das auch (für die Frau) verstehbar ist: Indem er über den Geist, das Denken, etwas in seinem Verstand gestaltet (Vorsorge für Essen, Haus, Winter, geistige Ordnung, Technik, Feinde, Lehre, usw.), drückt er damit seine Liebe aus für die Frau, von der er annimmt und auch wahrnimmt, dass sie hier Hilfe braucht, und gibt dieses umso mehr, wenn die Frau diese Hilfe aufnimmt und es reicht ihm, der liebe Blick, das liebe Wort, der leise Kuss, denn er kann nicht Frau sein, höchstens Frau spielen, aber das ist für Frauen meist durchschaubar.

Das vom Mann beanspruchte sog. Rationale ist immer nur eine Kapitulation vor dem, was Frau ist, weil er sich ihrer mit seiner Rationalität nicht bemächtigen kann. Leider resultiert daraus das bekannte Vergewaltigen, welches auch dadurch als Weg gegangen wird von Männern, wenn Frauen, weil sie geliebt werden wollen, sich in diese Gewalt begeben, indem sie das Äußerliche aufputzen und das Innere nicht offenbaren.

Aber Dinge, wie der Blues, in dem der emotional behinderte Mann, für seine vermeintliche Nur-Rationalität nicht ernst genommen wird von der Frau, zeigen, dass tief im Mann eine meist unerwachte Emotion vor sich hin kümmert, von der er nur dann spricht, singt, wenn er - den Blues hat.

Trotzdem ist es wohl richtig, dass der Mann diese Emotion umso mehr verdrängt, je konditionierter sein Verstand ist, und je mehr er eine Machtebene gefunden hat, auf der er seinen Verstand feilbieten kann.

Er konditioniert seinen Verstand, weil er das Gefühl hat, er müsse siegen. Ich denke, das Siegen beginnt mit dem frühen Denken beim Mann. Pubertät ist wohl für ihn eine Störung in der Entwicklung der Rationalität, denn da setzt die Rationalität temporär total aus. Das gibt sich erst durch Erfahrungen mit einer Frau, einem Mädchen, das er kennen lernen kann, als wirklich; denn sein Denken ist nie wirklich, weil es immer Projektionen und Vorstellungen, Utopien, sind.

Ich denke, das Besondere ist dabei, dass der Mann das innere Wesen der Frau gar nicht wahrnimmt, sondern nur das Physische. Und ich denke auch, dass sog. 'Heiratsschwindler', welche von Frauen geliebt werden, weil sie subtil vorgehen, das innere Wesen der Frau nicht interessiert, aber das ist eine Frage der Moral und nicht mehr des Geschlechts.

Natürlich ist sicher sowohl für die Frau der Mann ein Mysterium, wie die Frau für den Mann ein Mysterium ist. Der Mann trennt (i.A.) das Sexuelle vom Rationalen. Das ist wohl auch der Grund, weswegen er für das Sexuelle in ein Bordell geht, weil man ihm dort diese 'Doppel-Moral' nicht vorwirft. Ich selbst habe nie Sexuelles bei anderen Frauen gesucht (und sie nie bei mir). Ich habe immer versucht, den Menschen (in einer Frau) zu verstehen und versucht, das zu kommunizieren. Da mit dem Alter die Sexualität nicht mehr so eine große Rolle spielt, ist es dann auch leichter darüber zu kommunizieren.

Die (ständige) Achtsamkeit der Frau ist eine Qualität, die ein Mann i.d.R. nicht hat; er will entscheiden und dann ist 'basta'. So sagt er gerne, das ist 'meine' Frau und meldet damit einen Besitzanspruch an. Daraus entstehen auch viele Probleme.

Ich denke, dass Frauen aus den vielen Dingen, wie Stimme, Gesagtes, Verhalten, aber natürlich auch durch äußerliche Attraktivität leiten lassen.

Ich denke, für den Mann ist die Hingebung der Frau zu ihm wichtig; dass sie beim ihm sein möchte. Das macht ihn glücklich. Dass es Probleme gibt, wenn sich ihm viele Frauen hingeben, sieht er wohl nicht (gerne), oder erst sehr spät.

Es hat auch noch den Aspekt, wo der Mann vergeblich versucht, einer Frau klar zu machen, dass das Lösen eines emotionalen Problems wie das einer verletzten Seele nicht gleichzeitig mit dem Lösen eines technischen Problems an einem Auto oder einem Computer und mit den gleichen Mitteln lösbar ist.

Ich sagte einmal, es gibt nichts Kompliziertes, weil man eine 2 immer in 1 und 1 auflösen kann. Ich denke, es ist notwendig, (als Mann) das Technische zu strukturieren - und immer mit der Nachfrage (bei der Frau), ob es so OK ist.

Es wird nur dann ein Problem, wenn diese 'technische Strukturierung' von der Frau als Zwangsjacke empfunden wird.

Nach meinem persönlichen Verständnis sind Gefühl und Ratio nicht trennbar, wie der Magnetismus nicht trennbar ist von der Elektrizität. Trotzdem sind Gefühl und Ratio nicht dasselbe. Mein Verständnis ist, dass das Untrennbare das Vereinigte ist, welches in dieser Welt in/als zwei verschiedene 'Dinge' getrennt werden. Musik: Man kann die Verhältnisse (ratio) der Töne nicht wirklich von dem Gefühl, welche sie vermitteln trennen, - aber - ohne die Ratio der Töne gäbe es nicht das Gefühl das Musik als Vereinigtes vermittelt.

Nach meiner Erfahrung gibt es bei den Denkern, welche sich viel mit der Ratio und der Logik beschäftigt haben und daraus ihre Erkenntnisse gewonnen haben immer eine leicht verborgene, aber erkennbare Liebe für das Qualitative. Einstein, David Bohm, Omar Khayyam, Sokrates, etc.

Auf der anderen Seite habe ich es oft gesehen, dass musikalische 'Naturtalente' sich später mit der Struktur (ratio) der Musik beschäftigt haben.

Man sagt: "Die Macht hat nicht die Natur eingerichtet." Aber das ist falsch. Natur (Leben) kann nur existieren durch Fressen und Gefressen werden. Das Mächtigste erhält diese Leben. Natur ist nicht Walt Disney. Leben ist nur möglich durch Sterben. Das mag man grausam finden und es ist grausam für die Seele. Solange diese Natur lebt muss es diese Grausamkeit geben. Diese Erkenntnis mag wehtun, aber es ist die erkennbare Wahrheit. Es wäre schön, wenn niemand und auch keine Tiere sterben müssten, aber es ist nicht wahr (Lao=Tsu).

Soziales Leben ist diese Natur. Natur kennt keine Ethik, keine Seele, keine Würde.

Philosophie, (aber auch das re_ligere) sucht aber schon immer einen Ausweg aus diesem Dilemma zwischen diesem grausamen Dasein und der Ahnung des (unsterblichen) Sein. Aber wie es auch Hegel (und viele Andere) sagten, ist das Wesen der Philosophie esoterisch, d.h. 'nicht im Außen der sozialen Welt' angehörig, sondern nur im 'Inneren' bewusst und damit nicht zeigbar, nicht handelbar und nicht sozialisierbar.

Eines der Irrungen des Verstandes der Religionen aber auch vieler Philosophen, war das Vermengen der Lebendigen Natur (YHWH, SHIWA = chavvah = eva) mit dem, was die (unsterbliche) Seele ist, die hier in der lebendigen Natur ('hades', 'Höhle Sokrates' ', 'Unterwelt') nur zu Besuch ist. Und die Ratio-Faschisten, die sich der Philosophie als 'Liebe zur Weisheit' bemächtigt haben, wie die Religionen der Seele ('die mit Gott ringt' = 'Isra_El'), setzen (!) diesen Macht-Irrsinn im Außen fort.

Die Distanz ist der Verstand.

Er ist die Egozentrik die den Anderen als in Distanz sieht.

Shams-i Tabrizi sagt:
"Ein Mann voll von Selbst kam und sagte, "Erkläre mir die Geheimnisse."
Ich sagte, "Ich kann Dir nicht die Geheimnisse erklären.
Ich erkläre die Geheimnisse dem, in dem ich nicht ihn sehe, - in dem ich mich sehe.
Ich erkläre die Geheimnisse des Selbst mir selbst. Ich sehe mich nicht in Dir, ich sehe jemand anderes."
Wenn jemand zu jemand anderem kommt, ist er einer von drei Arten: Entweder ein Schüler oder ein Gefährte oder ein Großer. Welche Art bist Du? Bist Du nicht zu mir gekommen?
Er sagte, "es ist offensichtlich, in welcher Beziehung ich zu Dir bin."
Ich sagte, "Es ist offensichtlich. Ich sehe ihn in Dir. Da er in Dir ist, bin ich nicht in Dir, denn ich bin nicht er."

Das ist das Problem.

"Was ist das äußerste Ende der Bedürfnisse?
Das zu finden, was keine Bedürfnisse hat.
Was ist das äußerste Ende des Suchens?
Das zu finden, was was gesucht ist.
Was ist das äußerste Ende des Gesuchten?
Den Sucher zu finden."
(Shams-i Tabrizi)

Viele Menschen glauben an eine äußere Existenz, Aber da ist nichts außer physikalischen Kräften und Leben, das nach dem Tode zerfällt. Die einzige geistige Realität ist die zeitlose Seele, welche mit dem Ozean der Weltseele verbunden ist.

Darshan Singh sagt: "Um den Tod zu überwinden, müssen wir lernen, nach freien Belieben über das Körper-Bewußtsein hinauszukommen. Die Methode um dies zu tun ist eine Wissenschaft: Die Wissenschaft der Spiritualität. Sie ist, in der Tat, eine perfekte Wissenschaft, welche jeder von uns für sich selbst nachprüfen kann."

Das kann der Seele niemand abnehmen.

Danke an eine liebe Freundin. 
 
 
 

Posted by doormann at 7:44 PM MEST
Updated: Saturday, 9 May 2009 7:49 PM MEST
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Friday, 8 May 2009
Forschen

 

Ich liebe das Experiment; das reine Forschen im Unendlichen. Es offenbart uns das wahre Dasein.

Es ist aber nicht leicht zwecklos zu forschen. Betrachten wir uns, wenn wir forschen, so hat dieses Forschen doch immer den Beweggrund etwas zu erreichen, was Probleme erklären und damit lösen soll. Es macht uns scheinbar frei von der Ungewissheit, welche uns bedrückt. Wir machen uns das Forschen zum Prinzip und sehen, dass es in einem Leben unmöglich ist, alles zu erforschen. Das macht uns unsicher und wir schließen Kompromisse; wir lassen die Probleme fallen und erklären sie als nicht existent, dann wenden wir uns den schönen Dingen des Lebens zu. Wir versuchen so viel wie möglich zu erleben, - und sehen dabei, dass Erleben nicht geplant werden kann, weil eben dieses Planen des Erlebens dem reinen Erleben ein Ende macht.

Außerdem haben wir beschlossen, nur schöne Dinge zu erleben; die schlechten haben wir mit den Problemen fallen gelassen.

Was ist unser Dasein? Ist es nicht das dauernde Streben zur Zufriedenheit? Werden wir diese jemals erreichen? - Wir sind selbst skeptisch. Was aber treibt uns denn so, diese Zufriedenheit trotzdem zu erreichen zu versuchen? - Wir wissen es nicht. Die Unwissenheit ist ja der Grund zur Unzufriedenheit. Wenn wir unser Dasein so betrachten, sieht es doch recht hilflos und blind aus. Aber schon wenden wir uns wieder ab von unserer eigenen Verwirrtheit. Sie erscheint uns gefährlich; nämlich gefährlich für unser Dasein: Wir fürchten unsere bisherige Klarheit zu verlieren und dann sind wir überhaupt nichts mehr. Jetzt sind wir wenigstens noch etwas! -

Etwas? - Was sind wir denn? Sind wir denn überhaupt etwas? Wenn wir sagen, wir sind Individualist oder Katholik, sind wir selbst es dann wirklich, oder möchten wir es nicht nur zu gerne sein? Wir geben uns einen Namen, und unser Dasein scheint damit erklärt zu sein; uns kann niemand mehr sagen, wir seien nichts!

Warum haben wir denn solche Angst davor NICHTS zu sein?

Ist nicht unsere Einstellung schuld? Wir glauben nur etwas verstehen zu können, wenn wir etwas wissen. Wir meinen eine Basis haben zu müssen‚ von der wir ausgehen, um etwas zu verstehen. Wenn wir aber so handeln, liegt der Wert unserer weiterten Erkenntnisse doch nur im wahr oder unwahr der Basis. Wenn wir noch nicht wissen, ob wir über oder unterm Bruchstrich stehen, sind alle weiteren Werte nur noch unsicherer; denn wie schmerzlich, einmal erfahren zu müssen, dass je größer uns der Wert erschien, umso kleiner ist.

Können wir also sagen, dass überhaupt etwas feststeht? Dass es so ist und nicht anders? - Wenn wir zweifeln können, dann haben wir uns dem Leben verschrieben. Alles Erklären ist tot und falsch. Der Zweifel ist also die Voraussetzung des Forschens.

Solange wir aber Forschen um etwas zu erreichen, forschen wir nicht; reines Forschen ist zwecklos. Jedes zweckbestimmte Forschen hat eine Basis in unserem Denken.

Da Denken aber nur hin- und her geschobene Erinnerung ist, wird das Ziel oder Ergebnis des Forschens immer unwahr sein, weil es nichts Neues ist und daher auch kein Resultat des Experiments sein kann; sonst ist es kein Experiment. Wenn wir experimentieren und sind innerlich beteiligt, so wird es uns nie etwas Neues bringen.

Nur etwas Unbeteiligtes kann etwas Neues aufnehmen, weil es nicht gebunden ist. Ein unbeteiligtes Ich ist aber empfindlich für alles. Es kann nicht entscheiden für schön oder hässlich. Das ist die größte Schwierigkeit, die uns so viele Probleme bringt. Wir sind lieber innerlich verschlossen und überlassen es einem Wunder uns Klarheit zu bringen. Einerseits wollen wir Klarheit aber andererseits lassen wir nichts an unser Innerstes heran. Wir tauschen nur eine bessere Ideologie gegen die alte aus.

Wer wirklich forscht, der weiß um seinen Wert.

Johannes Kepler sagte (1602): "Des Himmels Kraft entschlüssele der Mensch; denn erkannt wird sie nutzbar."

Kepler hatte sich mit den Bewegungen der Planeten beschäftigt und in den Verhältnissen ihrer maximalen und minimalen geozentrischen Geschwindigkeiten musikalische Intervalle entdeckt, wie eine Oktave mit einer kleinen Terz, einer Diesis, einem Halbton, einer Quint, einer kleinen Terz und einer großen Terz für die Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter und Saturn.

Über seine Entdeckung schreibt Kepler: “Nachdem mir vor 18 Monaten das erste Tagesgrauen, vor drei Monaten der Tag und vor ganz wenigen Tagen die Sonne des wunderbarsten Anblicks aufgegangen ist, hält mich nichts mehr zurück, in heiliger Begeisterung zu sagen: Ich habe die goldenen Gefäße der Ägypter geraubt, damit ich Gott ein Heiligtum errichte fern von den Grenzen Ägyptens. Ob die heutigen oder spätere Menschen das Buch lesen, das verschlägt nichts. Mag es hundert Jahre auf den Leser warten, wenn Gott selber 6000 Jahre dessen geharrt hat, der sein Werk erblickt.“

Ein solches Bewusstsein zeugt von einer Leidenschaft für das Forschen, dass das, was IST, zu erkennen sucht und erst langsam und dann plötzlich weiß, und enthalten ist darin das Erkennen eines Zusammenhangs in der Natur.

Omar Khayyam, war ein Wissenschaftler aus Neyshapur, Persien. Wie alle Großen der Wissenschaft, forschte er auf vielen Gebieten der Wissenschaft, und natürlich hörte er verschiedenen Lehrern zu, von denen er lernte:

"Ich war nicht imstande, mich dem Lernen dieser Algebra und der anhaltenden Konzentration nach ihr zu widmen, wegen der Hindernisse der Launen der Zeit. Wir sind des Wissens beraubt worden, außer einer Gruppe von Leuten, klein an der Zahl, die mit viel Mühe und Interesse im Leben die Gelegenheit ergreifen, wenn die Zeit schläft, sich der Untersuchung und der Vervollkommnung einer Wissenschaft zu widmen. Die Mehrheit der Leute, die Philosophen nachahmen, verwechseln das Wahre mit dem Falschen, und sie tun nichts außer betrügen und Wissen vorzutäuschen, und sie verwenden nicht das, was sie von den Wissenschaften wissen, außer zu niedrigen und materiellen Zwecken und wenn sie eine bestimmte Person sehen, welche das Wahre sucht und die Wahrheit bevorzugt und sein Bestes tut, um das Falsche und Unwahre zu widerlegen und Heuchelei und Betrug vermeidet, machen sie aus ihm einen Dummkopf und verspotten ihn."

Es erinnert mich immer an das, was heute immer noch der akademische Pöbel, der meist aus den Schulen kommt, welche den Stoff und die Lehrsätze büffeln und wiedergeben, wie es auch in Koranschulen Praxis ist, und damit um der Gunst der Menge willen und wegen des eitlen Ruhmes etwas verbreiten, das sie gelernt haben aber nicht in einem Zusammenhang sehen können.

"Die Welt neigt sich vor mir und auch die sieben Himmel, ja selbst das Allerhöchste beugt sich meinem Geist!
Ich lasse vom Gemeinen offen und verborgen, ja, selbst mein Fastenbrechen noch den Schöpfer preist.
Wie viele irrten fern der Wahrheit in den Schluchten und fanden nur durch mich zum rechten Weg zurücke!
Ich aber wandle wahrlich auf dem "rechten Pfade", der übers Tal der Blindheit führt wie eine Brücke.

Dies Weltenmeer "Dasein" ist aus dem Verborgenen hervorgekommen:
keins ist, das diesen "Edelstein der Forschung" je durchbohrte,
ein jeder sagte wirren Kopfes eine Ansicht ..
Von dem, was wirklich ist, weiß keiner was zu sagen!

Nicht einem jeden Bösen und Guten kann ich mein Geheimnis sagen,
mein kurzes Wort kann ich nicht als langes Wirt sagen:
Ich eigne einen Zustand, den ich nicht erläutern kann:
Ich eigne ein Geheimnis, das ich nicht offen sagen kann!"
Omar Khayyam zeugt in seinem offenbarten Bewusstsein, von der tiefen Stille, in der man das finden kann, das er sein Geheimnis nennt. Mathematiker kennen ihn wegen seiner Bücher über die Algebra und wegen seines graphischen Verfahrens Kubikwurzeln zu lösen.
(Omar Khayam)

Kabir war ein Weber und er goss seine Begeisterung für das, was er erkannte in Lieder und Shaloks die kaum ein Verstand versteht, aber sie geben die Leidenschaft wieder, die er für seinen Geliebten hatte.

"Lieber Freund. Ich bin so ungeduldig meinen Geliebten zu treffen!
Meine Jugend war blumig und der Schmerz der Trennung von Ihm bekümmert meine Brust.
Ich wandere jetzt in den Gassen der Erkenntnis ohne Ziel,
Dennoch habe ich seinen Nachrichten empfangen in diesen Gassen der Erkenntnis.
Ich habe einen Brief von meinem Geliebten:
Dieser Brief enthält eine unaussprechliche Nachricht und nun ist meine Angst vor dem Tode vorbei.
Kabîr sagt: "Oh mein liebender Freund! Ich habe für mein Geschenk den Unsterblichen bekommen".

Attar stellte Parfüm her. Er verbarg seine Begeisterung für das, was er fand in Parabeln die Vögel sprachen, und in denen die Ausreden der Skeptiker, nicht aufzubrechen zu können um einen Simurgh zu finden, fabelhaft wiedergegeben sind, aber auch die Berichte der wenigen Vögel die aufbrachen und ...

"Oh Attar! Du hast die Inhalte des Fasses der Düfte des Verborgenen über die Welt verstreut.
Die Horizonte der Welt sind gesättigt mit Deinen Parfümen und Liebende sind erregt durch Dich.
Deine Verse sind Deine Siegel;
und sie sind bekannt als Mantiq al-Tair und Makamat ut-Tiyur.
Diese Konferenzen, Gespräche und Reden der Vögel sind die Schauplätze des Weges der Verwirrung;
oder, man könnte sagen, sie sind der Diwan der Berauschung.
Betrete diesen Divan mit Liebe.
Wenn das Pferd Deiner Liebe lossprengt und Du etwas begehrst, so handle in Übereinstimmung mit Deinen Wünschen.
Liebe ist das Heilmittel für alle Krankheiten,
und es ist das Heilmittel für die Seele in den zwei Welten.
Oh, Du, der Du den Weg der inneren Erkenntnis betreten hast,
lies mein Buch nicht nur als ein poetisches Werk, oder ein Buch der Magie,
sondern lies es mit Einsicht; und dafür muss man hungrig sein auf etwas,
unzufrieden mit sich selbst und dieser Welt.
Der, der nicht am Wohlgeruch meiner Reden gerochen hat,
hat den Weg der Liebenden nicht gefunden.
Aber der, der es aufmerksam liest, wird belebt werden,
und wird würdig sein den Weg zu betreten von dem ich sprach.
Jene der äußeren Welt werden hinsichtlich meiner Reden wie ertrinkende Menschen sein;
doch die Menschen der inneren Welt, werden meine Geheimnisse verstehen.
Mein Buch ist die Zierde seiner Zeit; es ist zum Einem ein Geschenk für besondere Menschen
und eine Gabe für die gewöhnlichen Menschen.
Wenn ein Mann, kalt wie Eis, dieses Buch liest,
wird er fort geschossen wie Feuer aus einem Schleier der das Mysteriöse vor ihm verbirgt.
Meine Schriften haben eine erstaunliche Besonderheit -
sie geben mehr Gewinn, je nachdem wie und auf welche Weise sie gelesen werden.
Wenn Du oft über sie nachdenkst, werden sie Dir jedes Mal mehr geben.
Der Schleier dieser Haremsfrau wird für Dich nur allmählich beiseite gezogen am Ort der Ehre und Barmherzigkeit.
Ich habe Perlen des Ozeans der Meditation verstreut;
dadurch bin ich frei zu sprechen, und dieses Buch ist mein Beleg."

Rumi sagt:
"Was ist dieser Sinn, Oh Moslems: »Weil ich mich selbst nicht kenne.«
Weder bin ich Christ, Zarathustrier, oder Moslem;
Ich bin kein Orientale noch Abendländer, in keinem Land und auf keiner See:
Nicht aus der Natur, noch aus dem Himmel: Nicht von Indien, China, Bulgarien oder Saqsin;
Nicht aus dem Iraq, noch aus dem Land Khorasan.
Mein Ort ist alokal: Mein Zeichen ist kein Zeichen.
Ich habe keinen Körper und kein Leben: Weil ich vom Leben des Lebens bin.
Ich habe Dualität überwunden: Ich habe die zwei Welten als EINE gesehen:
Ich bitte EINEN, ich weiß EINEN, ich sehe EINEN, Ich rufe EINEN."
(aus dem Divan-i-Shams-i-Tabriz.)

Ob Kepler, Omar Khayyam, Attar oder Rumi, oder all jene, welche ihre Leidenschaft zu Forschen nach dem, was IST, immer in sich trugen, wie auch Sokrates, den der demokratisch Pöbel zum Tode verurteilte, weil er 'die Jugend verderbe, die Götter nicht anerkenne, die die Stadt anerkennt, an die Dämonen zu glauben und religiöse Praktiken zu üben, die uns fremd sind.', hatten etwas gemeinsam, das wohl nur der versteht, der auch zwischen den Welten steht; der erscheinenden Welt und der verborgenen Welt.

 

 


Posted by doormann at 11:57 AM MEST
Updated: Friday, 8 May 2009 12:04 PM MEST
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Wednesday, 22 November 2006
Zusammenhaenge erkennen

Wahrheit kann nur erkannt werden, sie kann nicht erzählt werden und niemand kann sie besitzen. Erkenntnis, das Erkennen von Zusammenhängen und/oder dem Falschen ist das Erwachen der Seele, oder die Zweite Geburt, von der die Indischen Vedas und die Bibel berichten. Der Verstand kann nicht erkennen, er ist geprägt durch die jeweilige Kultur des Verstehenden. Er will auch nicht erkennen; ignorant lehnt er jegliches Erkennen ab. Damit entsteht eine Situation, in der die Seele, welche zaghaft etwas sucht, ihrer Suche auch bewusst ist, vom Denken des Verstandes daran gehindert wird, zu erkennen. Erkennen ist Zuhören mit der Seele, Denken ist Bestimmen. Doch das, was ist, auch das, was das Unbekannte ist, bedarf keiner Bestimmung. Dabei ist der Verstand ein ausgezeichnetes Werkzeug, wenn er analytisch, logisch, unbeugsam, oder mit validen Argumenten, das, was er in den Schriften findet, begegnet.

Es kann nicht etwas zugleich wahr sein und unwahr. Niemand kann z.B. als physischer Körper aufsteigen zum Himmel, wobei dieser Himmel ein Ort der Götter sein soll.  Untersucht man den Ursprung dieser Vorstellung von einem solchen Himmel, dann kann man erkennen, dass es die Wandelsterne am Himmel waren, die die Griechen Planeten nannten, die als Götter verehrt wurden, weil sie eine erkennbare Beziehung hatten zu den Lebewesen auf dieser Erde; bei jeder Geburt spiegelten sie ihre Qualität in dem Geborenen. Die Semiten nannten den Planeten Venus vor 3000 Jahren 'Astarte' und aus diesem Wort entspringt der 'Star' der Stern, aber auch der 'Astrologe' oder der 'Astronom'.

Die Beziehung der Planeten am Himmel samt ihrer Qualitäten sind erkannt worden. Jene, die sie erkannt haben, haben darüber in den Schriften berichtet. Sie waren auch den Menschen im alten Indien bekannt, und viele Menschen  in vielen Kulturen trieben großen technischen Aufwand, wie in Stonehenge, Mesopotamien, oder Indien, um die Ordnung dieser Beziehung besser zu erkennen.

Diese Wissenschaft stand und steht immer in Konflikt mit jenen, deren Verstand nur die Macht-Hierarchie kannte und damit das für Andere bestimmen wollten, was sie als ihre Ordnung vorgaben und definierten. So wird im Tenach der Juden, welches auch die Bibel der Christen ist, ausführlich darüber berichtet, wie die mächtigen weltlichen Gelehrten vor etwa 2500 Jahren alle gefertigten Symbole der Venus, die sie Ashera, Astarte oder Ester nannten, ebenso zerstörten, wie die Ziggurate im Zweistromland, wie in Babylon, mit denen die Astrologen die Bahnen der Planeten studierten. Dieser Konflikt besteht noch heute und es gibt kaum jemand, der in diesem evolutionären Krieg das Falsche vom Wahren trennen kann. Dabei ist es recht einfach, einen Zusammenhang wieder zu erkennen, wenn man die gemeinsamen Symbole der Schriften und Wörter der Inder, Juden, Semiten, Moslems oder der isländischen Edda deutet.

So ist das Jehova, das Hebräische YHWH, das 'Ich bin das Leben'. HWH ist das Leben und Chavvah (khav-vaw) ist der Lebensgeber (EVA). Chavvah ist aber auch das Prinzip Shiva aus den Veden und aus den Puranas der Inder. So sind der biblische Abraham und sein Weib Sarah ('Prinzessin') der Brahma und sein Weib Sarasvati aus den indischen Schriften. Die Bibel weist sogar darauf hin, dass 'Abrahams Vater von jenseits des Euphrats kam und anderen Göttern diente'.

Im Grimnirlied der Edda aus Island heißt es: 
"Valgrind ist das Gatter, das zu den Göttern führt, heilig, nahe heiligen Türen;
alt ist dieses Tor, viele wissen nicht wie das Gatter verriegelt wird.
Fünfhundert Räume und vierzig weitere wähne ich in Bilskirnir's Gebäude;
von allen hohen Hallen, die ich sehe, ist die größte, die aufgerichtet wurde, die meines Sohnes.
Fünfhundert Türen und vierzig weitere wähne ich in Valhöllu: achthundert Krieger eilen durch eine Tür, wenn sie auf ihrem Wege der Erkenntnis sind."

Das sind insgesamt 432000 (540 X 800=432000) Krieger, so viele Jahre wie das dunkle gegenwärtige Zeitalter misst, das die Inder Kali Yuga nennen. 

In dem Lied der Edda: 'Der Seherin Gesicht' heißt es:
Þaðan koma meyjar margs vitandi þrjár úr þeim sæ, er und þolli stendur; Urð hétu eina, aðra Verðandi, skáru á skíði, Skuld ina þriðju. Þær lög lögðu, þær líf kuru alda börnum, örlög seggja.

'Von dort kommen Frauen, vielwissende, drei, aus dem Born, der unterm Baume liegt: Urd (Vergangenheit) heißt man Eine, die andre Werdani (Gegenwart) - sie schnitten ins Scheit - ,Skuld ('Soll' Zukunft) die Dritte; Lose lenkten sie, Leben koren sie Menschenkindern, Männergeschick.'

Es ist die Trinität der drei Indischen Göttinnen Sarasvati, Parvati, und Kali (schwarz) als die weiblichen Prinzipien von Brahma, dem Erzeuger, Vishnu dem Erhalter und Shiva (schwarz), dem Zerstörer und Erneuerer.

Die Semiten nannten Menschen, welche andere Götter (Elohim) als sie verehrten, 'pagan' - im Sanskrit der Inder ist 'Bhagavaan' ein personifizierter Gott.

Das weiße Pferd mit Flügeln gibt es als das Pferd des Kalki in den Indischen Vedas, als das Pferd Sleipnir des Odin aus der Edda und als das weiße Pferd Buraq (Blitz und Donner) mit Flügeln des Abraham und des Muhammad, auf dem er über den Himmel flog. 

Menschen im Alpenraum prägten vor 2000 Jahren ihre Vorstellung von einem gehörnten Wesen in den Gundestrup-Kessel, das mit einer Körperhaltung dargestellt wurde, wie auch Gott Shiva in den Kerbungen der Industal Kultur um 1800 B.C.E. dargestellt wurde; Shiva sitzt in der Meditations-Haltung.   

Die zweite Geburt der Brahmanen wird in den Indischen Veden beschrieben als ein Prozess, in dem in einer Person die Seele 'geboren' wird. In der Bibel gibt es viele Geschichten um Erstgeborene und Zweitgeborene und Jesus wusste offenbar um diese spirituelle Bedeutung.

Die legendäre Figur des Ägyptischen Gottes Osiris (El_Asar) findet sich wieder in den christlichen Evangelien als die Figur: 'La_zar_us'.

Die Haltung der Inder gegenüber den Frauen gemäß dem ManuSmriti ist heute im Kuran, in der Torah der Juden dasselbe wie im ManuSmriti vor etwa 4000 Jahren:  V. 148. "In childhood a female must be subject to her father, in youth to her husband, when her lord is dead to her sons; a woman must never be independent."

Hindus wie Moslems umrunden ihre Stätten, die sie heilig nennen. In Tibet den weißen Berg Kailash, als den Sitz des schwarzen Gottes Shiva; in Mecca die Kah'ba mit dem schwarzen Stein.

Vor Muhammad existierte bereits dieser vedische Tempel in Arabien, das damals Arvastahn oder Aravstahn hieß: 'Land der Pferde' (Sansrkit: Arva = Pferde, Stahn = Ort). In ihm waren 360 Symbole vorhanden und sie wurden von Muhammad zerstört. Muhammad konnte nicht lesen und wußte nichts über die Bedeutung des vedischen Tempels und seiner astrologischen Vergangenheit. Er wußte auch nichts über die Bedeutung der im Osten in Konjunktion mit der Venus vor dem Sonnenaufgang aufgehenden Mondsichel (im 12. Haus), welches nun das Zeichen des Islam ist, aber schon vor Muhammad verehrt wurde.

Über diese und viele weitere Zusammenhänge über die Ursprünge der sog. religiösen Traditionen, wie sie von den Menschen aus Südost-Asien vor langer Zeit ihren Weg über den Orient ('Osten') und nach Europa genommen haben, habe ich etwas auf den Seiten der 'Spirituellen Quellen' geschrieben.

Natürlich ist erkennbar, dass es immer einerseits die Mächtigen gibt und gab, welche die Menschen in spiritueller und sozialer Unfreiheit halten und hielten, aber auch, dass es immer bewusste Seelen gab, welche unbeugsam gegenüber den Mächtigen ihre Erkenntnis nicht nur von der verlogenen Welt der Religionen parabelten, sie parabelten auch über die innere spirituelle Ordnung, so das es kein Mächtiger verstand. Trotzdem haben die Mächtigen immer jene Seelen verfolgt, die sich ihnen nicht unterwarfen, auch wenn die Mächtigen es beanspruchten im Namen eines Gottes zu handeln.

Die Ordnung der spirituellen Welt ist nur von der erwachten Seele zu erkennen, wie es z.B. die Seelen von Lao=Tsu, dem Buddha, Sokrates, Pythagoras, Jesus, Omar Khayyam, Shams i'Tibrizi, Rumi, Kabîr, oder Bruno und Anderen auch heute in sich erkannten. Im Außen dieser Welt hat die spirituelle Ordnung keine Bedeutung; hier herrschen die Gesetze der Evolution, als die indische Trinität aus Brahma, Vishnu und Shiva im ewigen Kreislauf von Geburt, Leben und Tod.  

Erkennt man, dass Religionen etwas Äußerliches sind, dann haben Religionen und der Verstand keine Bedeutung mehr für den Sucher, erst jenseits der Ordnung dieser Welt kann man in sich selbst die Ordnung und das Sein finden, wenn man in sich sucht.

Kabir sagt: "O Mann! Was hast Du erlangt, wenn Du den Puranas zuhörtest?
Du nahmst nicht an der Andacht teil, noch
speistest Du die Hungrigen.

Du hast Lust oder Zorn
nicht aufgeben
, hast Dich nicht freigemacht von Habgier, Du 'Gott'!
Du hast nie aufgehört andere zu Verleumden und all Deine Anbetung geht In Nichtigkeiten auf.
Durch Straßenraub und Einbrüche machst Du dich satt, Du, Sünder -
und Du fällst in diese Unkenntnis, die Dich sogar in der nächsten Welt unbeliebt macht.
Gewalt verließ nie Dein Herz; mit lebendigen Wesen hattest Du kein Mitleid:
Paramanand
sagt: Du suchtest nie die heiligen Seelen noch
sprachst Du über das Heilige.
Du suchst und suchst, mein Freund, aber Kabîr ist verschwunden:
Der Tropfen ist verschmolzen im Ozean, wie kann er gefunden werden?
Du suchst und suchst, mein Freund, aber Kabîr ist verschwunden:
Der Ozean ist verschmolzen im Tropfen, wie kann er gefunden werden?"

Paramanand, Gu sarang 1

 


Posted by doormann at 4:10 PM CET
Updated: Wednesday, 22 November 2006 9:41 PM CET
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Wednesday, 4 October 2006
Alyson

Alyson schrieb im IN:

Kinder

Kinder, die negativ kritisiert werden,
lernen, daß sie schwach sind.
Kinder, die oft nörgelnd kritisiert werden,
lernen verdammen.
Kinder, die geschlagen werden, lernen zu schlagen.
Kinder, die verhöhnt werden,
lernen Schüchternheit und andere zu verhöhnen.
Kinder, die der Ironie ausgesetzt werden,
bekommen ein schlechtes Gewissen und lernen
anderen Vorwürfe zu machen.

Kinder, die ermutigt und ermuntert werden,
lernen Selbstvertrauen.
Kinder, denen man mit Toleranz und Geduld
begegnet, lernen Geduld.
Kinder die bestätigt werden, lernen werten.
Kinder, die Ehrlichkeit erleben,
lernen Gerechtigtkeit.
Kinder, die Freundlichkeit erfahren,
lernen Freundschaft.
Kinder, die Geborgenheit erleben,
lernen Vertrauen.
Kinder, die umarmt werden,
lernen Liebe in dieser Welt zu empfinden
und zu lieben.
Kinder, die geliebt werden, lernen leben.
 
†Alyson†
 
*Statt zu googeln würde ich nachdenken*

(21.09.2005, 21:02)

Ich habe diese Worte und andere von ihr auf eine Seite gegeben. 
Danke Alyson!


Posted by doormann at 9:35 AM MEST
Updated: Wednesday, 4 October 2006 9:43 AM MEST
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Thursday, 21 September 2006
Songs

Omar Chayyam's Gedicht:

'Wer einen Brotlaib hat auf seinen Wegen
Eine Hütte müde Füße hoch zu legen
Wer weder ein Herr ist, noch eines andern Sklave
Sage ihm, glücklich zu leben, dann ist seine Welt ein Segen.'


hat mich inspiriert zu einem song: 'No one can govern the sun'. Neil Young hat mich inspiriert zu den Harmonien.

Reginas Gedicht hat mich inspiriert zu einem song 'I saw myself dreaming a dream': <doormann.org/songs.htm>


Posted by doormann at 7:21 PM MEST
Updated: Thursday, 21 September 2006 7:29 PM MEST
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Saturday, 25 February 2006
Friends
Shams-i Tabrizi (1184-1247) sagt:

"In der Zeit meiner Kindheit, war eine erstaunliche Bewusstwerdung ueber mich gekommen. Niemand beruecksichtigte meinen Zustand. Mein Vater war von meinem Zustand ahnungslos. Er sagte, 'Zunaechst einmal bist Du nicht verrueckt. Ich weiss nicht, was los mit Dir ist. Es ist auch nicht das Aufrichten und die Disziplin, und es ist nicht das und nicht das.' Ich sagte, 'Hoere diesem Wort von mir zu: Mit mir bist Du wie Enteneier, die unter eine Henne geleget wurden. Die Henne bruetete sie aus, und Babyenten erscheinen. Als die Babyenten ein wenig groesser wurden, gingen sie mit der Mutter zum Rand des Stromes und kamen an das Wasser. Ihre Mutter war eine Henne. Sie lief entlang des Randes des Stromes, ohne Moeglichkeit in das Wasser zu steigen. Nun Vater, ich sehe, dass der Ozean mein Traeger geworden ist, und dieser ist meine Heimat und mein Zustand. Wenn Du von mir bist, oder ich bin von Dir, komme in den Ozean. Wenn nicht, gehe zurueck zu den Hennen. Das ist, wo Du aufgehaengt wirst'. " Er sagte, "Wenn Du so Freunde behandelst, wie behandelst Du dann Feinde?"


Kabir sagt:

"Kabir, die Laute ist verklungen, all die Saiten sind zerrissen.
Was macht die arme Laute, wenn der Spieler fort?
Vom Waldbrand versengt steht laut schreiend der Baum:
Ich will nicht in des Schmiedes Haende, dass er verbrennt mich ein zweites Mal! Kabir, das Liebste ist duerr, verachte das Gruen am Teiche:
Auf ein einzelnes lebendes Sein kommen viele tausend Jaeger, wie oft wird es den Pfeilen entkommen?
Der Mensch ist nur eine Puppe aus fuenf Elementen, der man einen menschlichen Namen gab ...
Doch sind wir nur Gaeste fuer vier Tage, und trotzdem wollen wir grosse Zimmer!"


Rumi sagt:

"Wenn Du das ewige Leben entdecken willst
und lebst in der sengenden Wueste der Stille,
dann schreite mutig voran auf dem Weg und
fuerchte nicht Schmerzen, Leid und Verlust.
Nimm Schritt fuer Schritt gewissenhaft
und riskiere dein ganzes Sein bewusst."


Lao=Tsu sagt:

"Ins Leben hinausgehen - heisst ins Sterben eingehen
Drei von zehn bejahen das diesseitige Leben
Drei von zehn bejahen das jenseitige Leben
Drei von zehn verneinen das Leben und fuerchten den Tod
Diese neun sehen nur das ausseere Leben - und verfallen dem Tode
Der Zehnte - der Weise - schreitet durchs aussere Leben - ohne Ja und Nein - ohne Gier und Furcht - des Inneren gewiss.
Keine aussere Macht kann ihn halten - keine Gewalt kann ihn vernichten - kein Tod kann ihn treffen - weil er jenseits des Todes lebt
Wer zum inneren Leben heimfand - geht seinen Weg ohne Furcht vor Tigern oder Nashoernern - schreitet durch feindliche Heere ohne Panzer und Waffen.
Denn sie koennen ihn nicht treffen, noch toeten - weil an ihm nichts mehr ist - das gemindert oder vernichtet werden kann."


Sokrates sagt:

"Mein lieber Kriton, wie soll ich dich davon ueberzeugen, dass Sokrates nur ich bin, der
gerade mit dir redet, und nicht jener andere, den Du bald als Leiche auf diesem Lager
hier sehen wirst?"

Jesus sagt:

"Selig ist der, der war, bevor er wurde."


J.Krishnamurti says:

"When you call yourself an Indian or a Muslim or a Christian or a European, or anything else, you are being violent. Do you see why it is violent? Because you are separating yourself from the rest of mankind. When you separate yourself by belief, by nationality, by tradition, it breeds violence. So a man who is seeking to understand violence does not belong to any country, to any religion, to any political party or partial system; he is concerned with the total understanding of mankind."

Es sind dies Freunde, deren Gedanken ich teile und deren Gedanken nicht sehr bekannt sind. Ihnen widme ich ergeben diese site.

Volker

Posted by doormann at 7:22 PM CET
Updated: Sunday, 5 March 2006 1:17 PM CET
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