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PLUTO Karma Astrologie Home Page
'Der Pfad der Ergebenheit windet sich auf heikle Weise.
Es gibt auf diesem Pfad weder Fragen, noch keine Fragen.
Das Ego verschwindet einfach in dem Moment, wo Du ihn berührst.
Die Freude ihn ansehen zu dürfen ist so unermesslich, 
daß Du eintauchst und herumschwimmst, wie ein Fisch im Wasser.
Falls jemand einen Kopf braucht, 
ein Liebender wird gerne aufspringen und Dir seinen anbieten.
Kabir's Gedichte berühren die Geheimnisse dieser Ergebenheit.' ¹

Kabir

(1398-1518)

Kabir gilt als einer der grössten Dichter. 
In Indien ist er vielleicht der meist zitierte Autor zusammen mit Tulsidas. 
Obwohl Kabir fast alle in Indien existierenden Sekten kritisierte, 
wird er gerade mit Respekt von 
orthodoxen Autoren erwähnt.

'O Kabir, es gibt einen Weg heraus aus dieser Welt der Täuschung:
Erkenne die Seele, was es auch kostet'.¹
*
'Ich zitiere nicht aus den Schriften;
Ich sehe einfach was ich sehe.' ¹
*
'Die einzige erwachte Frau ist die Frau, welche die Flöte gehört hat'. ¹
*
Kabir sagt: „Es gibt zehn Avatare und viele Götter und Göttinnen, 
die in die Welt kamen, 
doch sie sind ohne jeden Nutzen für euch, 
denn auf ihren Köpfen wächst Wassergras.” ¹
*
'Alle Mantras und Praktiken sind nichtig und führen in die Irre. 
Laßt niemand in diese Falle gehen! 
Ohne das wahre Shabd zu verwirklichen, 
kann die Krähe sich nicht in den Schwan verwandeln. 
Wer Shabd als die Essenz der Wahrheit erkennt, 
wer es verwirklicht und seinen Glauben daran festigt, 
legt seine Krähennatur ab und wird zum Schwan – Makellos und rein. 
Die wilden Wellen Des schrecklichen Ozeans besiegt er 
und erreicht das Ufer der Glückseligkeit.'
*
'Oh Kabir, Folge dem schmalen Pfad in der Mitte. 
Das ist der einzige Weg, den Ozean zu überqueren. 
Wenn du abweichst nach rechts oder links und auf einer Seite fällst, 
wirst du mit Sicherheit ertrinken!'
*
'Womit kann man die Welt vergleichen?
Mit einer Schafsherde.
Eines fällt in den Graben, der Rest hinterher.' ¹
*
'Ich bin weder Hindu noch Muslim!
Ich bin dieser Körper, ein Schauspiel der fünf Elemente,
ein Drama der tanzenden Seele mit Freude und Leid.' ¹
*
'Sich in Grenzen bewegen: Mensch. Sich ohne Grenzen bewegen: Heiliger.
Sowohl die Grenzen als auch das Grenzenlose hinter sich lassen - 
unergründliche Gedanken.' ¹
*
Sterben, sterben, nur die Welt stirbt. 
Aber Nein! Niemand weiß wie man stirbt in einer Weise 
auf das er niemals wieder sterben muß.' ¹
-
'Dying, dying, the world Is dying only. But No! 
None knows how to die In such a way that he dies never again.'
*
'Es gibt ein Land das nicht von Zweifel noch von Trauer regiert wird:
Wo es den Terror des Todes nicht mehr gibt.
In dem die Frühlingswälder erblühen, 
und der duftenden Geruch 'Er ist Ich' auf dem Wind geboren ist.
In dem die Biene des Herzens tief versenkt ist,
und keine andere Freude verlangt.' ¹
*
'Wenn der Baum zu schwer wird von seinen Früchten, 
dann neigen sich langsam seine Äste, 
bis sie schließlich den Boden berühren. 
Sie sind zu schwer, um noch so stolz, so egoistisch dazustehen wie einst. 
Zum erstenmal macht ihr Reichtum sie demütig. 
Ihr Reichtum holt sie wieder herunter zur Erde. 
Sie bitten jemanden, ihnen ihre Früchte zu nehmen, 
damit sie gewichtslos werden
und sich wieder hoch in den Himmel recken können.
 Kabir sagt: 
Genauso steht es um einen, 
dessen Dasein zu einer reifen Frucht geworden ist. 
Er wird demütig, er wird arm. 
Er ist bereit, mit jedem zu teilen. 
Er fragt nicht, ob du es verdienst oder nicht. 
Er will nur eines: geleert werden.'
*
'Suchst Du mich? Ich sitze neben Dir. 
Meine Schulter an Deiner.
Du wirst mich nicht in den Stupas, nicht in einem Indischen Tempel, 
noch in Synagogen, noch in Kathedralen finden:
nicht in in den Massen, nicht in Kirtans, 
nicht in Beinwickeln um Deinen eigenen Hals
und nicht durch das Essen von nichts anderem als Gemüse.
Wenn Du mich wirklich suchst, dann kannst Du mich immer sehen --
Du findest mich in dem kleinsten Haus der Zeit.
Kabir sagt: Student, sag mir, was ist Gott?
Er ist der Atem innerhalb des Atems.' ¹
*
'Ich lache, wenn Ich höre, dass der Fisch im Wasser durstig ist.
Du begreifst nicht die Tatsache, dass das Lebendigste von Allem 
in Deinem eigenen Hause ist;
und so wanderst Du mit verwirrtem Blick von einer heiligen Stadt zur nächsten!
Kabir möchte Dir die Wahrheit sagen: 
Wohin auch immer Du gehst, nach Kalkutta oder Tibet;
solange Du nicht weisst, wo Deine Seele verborgen ist, 
wird die Welt für Dich niemals wirklich sein!' ¹
-
'I laugh when I hear that the fish in the water is thirsty. 
Man wanders about without purpose to Mathura or Kashi 
Without the knowledge of the inner spirit, 
Like a deer that runs listlessly from forest to forest 
In search of the musk which lies within its own navel. 
All men of the three worlds, even sanyasis, munis and yogis 
Are infatuated by desire and a slave to the mind 
 Just as a large bee is infatuated by the buds of a lotus in the water. 
The immanent and unmanifested 'Hans' is in my heart, 
Which is worshipped by Brahma, Vishnu, Shiva and 88,000 munis. 
God is within but people think that he is somewhere outside. 
O! Irony of ironies! 
Kabir says:  Listen, O Sadhu, this confusion 
cannot be removed  without the help of a Guru. 
*
Vom Tod
'Kabir, die Laute ist verklungen, all die Saiten sind zerrissen:
Was macht die arme Laute, wenn der Spieler fort?
Vom Waldbrand versengt steht laut schreiend der Baum:
Ich will nicht in des Schmiedes Hände, dass er verbrennt mich ein zweites Mal!
Kabir, das Liebste ist dürr, verachte das Grün am Teiche:
Auf ein einzelnes lebendes Sein kommen viele tausend Jäger,
wie oft wird es den Pfeilen entkommen?
Der Mensch ist nur eine Puppe aus fünf Elementen, 
der man einen menschlichen Namen gab ... 
Doch sind wir nur Gast für vier Tage, und trotzdem wollen wir grosse Zimmer!' ¹
*
Über den lebenden Tod
'Tod nach Tod, die Welt stirbt, aber niemand weiß wie man stirbt:
Der Diener Kabir ist so einen Tod gestorben, daß er nie wieder sterben muß.
Wenn der Heilige stirbt, warum weinst Du dann?
Er geht nachhause ...
Trauere über den elenden Sakta, der von einem Markt zu anderen verkauft wird!
Ich sehne mich nach dem Tod, aber wenn ich sterbe, möge es sein vor der Tür von Ram.
Und ich hoffe Hari fragt nicht, 'Wer ist das, der gegen meine Tür gefallen ist?' ¹
*
Der einzige Gott
'Ohne Form und ohne Maß, ohne Leib, nichts Irdisches,
im Mandala des Himmels Mitte ist ewig Er die Nicht-Gestalt.
Mein Herr der Eine, Einzige, keinen Zweiten findet es.
Wer sagt, daß er ist mehr als Eins, dessen Eltern waren alt.
Kabir sagt: Ich ehre Gott-Sein, kenn' auch die Gottlos-Wesenheit,
doch jenseits allem Sein und Nicht-Sein liegt meine Aufmerksamkeit!' ¹
-
rûpa rekha jehi hai nahim, adhara dhare nahim deha
gagana maNDala ke madhye rahtâ purûSha bideha
sâ'im merâ eka tûm aur na dûjâ koi
jo sâhab dûjâ kahe dûjâ kulakâ hoi
saguna kâ sevâ karom nirguna kâ karûm jnâna
nirguna saguna ke pare tahem hamârâ dhyâna
The Divine Oneness
He has no form or dimension, no body or earthliness.
In the middle of heaven's mandala He stays, the Incorporeal Person.
He is my Lord, the One and One only, without a second.
Anyone who says He is more than one is of no good family.
Says Kabir: I worship God-With-Attributes
I have gnosis of God-Without-Attributes
But beyond Attributes and Non-Attributes--there I fix my attention!
*
'Oh Bruder! 
Als ich vergeßlich war, zeigte mit mein wahrer Lehrer den Weg.
Ich ließ alle Riten und Feierlichkeiten hinter mir 
und badete nicht mehr im heiligen Wasser.
Ich lernte, daß ich allein es war, der wahnsinnig und verrückt war,
die ganze Welt um mich herum aber vernünftig und gesund 
und ich diese weisen Menschen nur gestört hatte.
Von da an wusste ich, dass ich mich nicht mehr im Nebel 
der Ehrerbietung und Verbeugung zu wälzen brauchte:
Ich leutete die Glocke im Tempel nicht mehr:
Ich setzte kein Götzenbild mehr auf den Thron:
Ich verehrte das Götzenbild nicht mehr mit Blumen.
Es ist nicht die einfache Lebensweise, die das Fleisch kasteit um den Herrn zu erfreuen.
Wenn Du Deine Kleider ablegst und Deine Sinne abtötest, 
wirst Du den Herrn nicht erfreuen.
Der Mensch, der gütig und freundlich ist, der Rechtschaffenheit praktiziert,
der passiv bleibt inmitten der weltlichen Angelegenheiten,
der alle Kreaturen der Erde als sein eigenes Selbst ansieht,
der erlangt das unsterbliche Sein und der wahre Gott ist immer mit ihm.
Kabir sagt: "Der erlangt den wahren Namen, dessen Worte rein sind 
und der frei ist von Stolz und Dünkel".' ¹
*
'Ein spiritueller Athlet wechselt gerne die Farben seiner Kleider,
aber sein Verstand bleibt grau und lieblos.
Er sitzt den ganzen Tag in einem Altar-Raum
so daß ein Besucher nach draussen gehen muß um dort die Berge zu loben.
Oder er bohrt Löcher in seine Ohren, sein Bart wächst gewaltig als Matte,
so daß manche Leute ihn schon mit einer Ziege verwechseln.
Er geht in hinaus in die einsame Wildnis,
unterdrückt seine Triebe und will weder Mann noch Frau sein...
Er rasiert seinen Schädel, legt sein Gewand in eine orangenen Bottich,
liest die Bhagavad-Gita, und wird ein ungeheurer Erzähler.
Kabir sagt: Falls Du gerade in einem Leichenwagen in das Land des Todes fährst,
beschränke Deine Hände und Füße.' ¹

'Es ist nichts als Wasser in den heiligen Becken.
Ich weiß es, ich bin in ihnen geschwommen.
Alle die Götter-Skulpturen aus Holz und Elfenbein sagen kein Wort.
Ich weiß es, ich habe sie angeschriehen.
Die heiligen Bücher aus dem Osten sind nichts als Worte.
Ich habe sie alle an einem Tag durchblättert.
Das, wovon Kabir spricht, ist nur das, was er durchlebt hat.
Wenn Du irgendetwas nicht durchlebt hast, ist es nicht wahr'.¹
*
'Niedergeschlagen sind mein Körper und mein Verstand weil Du nicht bei mir bist.
Wie sehr ich Dich doch liebe und wünschte Dich in meinem Haus!'
Wenn ich höre, daß die Leute mich Deine Braut nennen, blicke ich verschämt zu Seite,
weil ich weiß, daß wir uns tief im Inneren nie wirklich getroffen haben.
Was aber ist dann meine Liebe zu Dir? 
Ich mache mir eigentlich keine Sorgen daß ich zu Essen habe,
Ich mache mir auch keine Sorgen, daß ich schlafen kann.
Ich bin draußen wie drinnen ruhelos.
Die Braut ersehnt sich ihren Geliebten so sehr, wie ein Durstiger das Wasser ersehnt.
Wie werde ich jemand finden, der ihm eine Nachricht überbringt?
Wie ruhelos Kabir dauernd ist!
Wie sehr möchte er doch den Gast sehen!' ¹

*

'Between the conscious and the unconscious, the mind has put up a swing:
all earth creatures, even the supernovas, sway between these two trees,
and it never winds down. Angels, animals, humans, insects by the million, 
also the wheeling sun and moon; ages go by, and it goes on
Everything is swinging: heaven, earth, water, fire,
and the secret one slowly growing a body.
Kabir saw that for fifteen seconds, and it made him a servant for life.
*
Between the poles of the conscious and the unconscious, 
there has the mind made a swing: 
Thereon hang all beings and all worlds, and that swing never ceases its sway. 
Millions of beings are there: the sun and the moon in there courses are there: 
Millions of ages pass, and the swing goes on. 
All swing! the sky and the earth and the air and the water; 
and the Lord Himself taking form: 
And the sight of this has made Kabir a servant.
*
'I said to the wanting-creature inside me: 
What is this river you want to cross? 
There are no travelers on the river-road, and no road. 
Do you see anyone moving about on that bank, or nesting? 
There is no river at all, and no boat, and no boatman. 
There is no tow rope either, and no one to pull it. 
There is no ground, no sky, no time, no bank, no ford! 
And there is no body, and no mind! 
Do you believe there is some place that will make the soul less thirsty? 
In that great absence you will find nothing. 
Be strong then, and enter into your own body; 
there you have a sold place for your feet. 
Think about it carefully! 
Don't go off somewhere else! 
Kabir says this: just throw away all thoughts of imaginary things, 
and stand firm in that which you are. '
*
'There's a moon in my body, but I can't see it! 
A moon and a sun. 
A drum never touched by hands, beating, and I can't hear it! 
As long as a human being worries about when he will die, 
and what he has that is his, all of his works are zero. 
When affection for the I-creature and what it owns is dead, 
then the work of the Teacher is over. 
The purpose of labor is to learn; 
when you know it, the labor is over. 
The apple blossom exists to create fruit; when that 
comes, the petal falls. 
The musk is inside the deer, but the deer does not look for it: 
it wander around looking for grass. 
 Friend, hope for the Guest while you are alive. 
Jump into experience while you are alive! 
Think...and think... while you are alive. 
If you don't break your ropes while you're alive, 
do you think ghosts will do it after? 
The idea that the soul will join with the ecstatic 
just because the body is rotten -- that is all fantasy. 
What is found now is found then. If you find nothing now,
you will simply end up with an apartment in the City of Death. 
If you make love with the divine now, in the next life 
you will have the face of satisfied desire. 
So plunge into the truth, find out who the Teacher is, 
Believe in the Great Sound! 
Kabir says this: When the Guest is being searched for, 
it is the intensity of the longing for the Guest that does all the work. 
Look at me, and you will see a slave of that intensity. '
*
On the Guru's greatness
'What can I give in return, so great is the Name of Ram? 
What gift of mine could please the Guru? 
The wish remains [unfulfilled] in my heart . 
There is no relative closer than the Satguru, 
no bounty equal to spiritual awakening, 
There is no greater Benefactor than Hari,
no community equal to that of Hari's devotees.
If the Guru be blind the disciple is born blind: 
When the blind lead the blind both fall into well! 
I was drowning but I was saved when the Guru's wave rose up; 
I saw the vessel fall to pieces and I myself jumped clear! 
To find the Guru is a great boon: without Him, you are lost, 
As the moth attracted by the lamp's flame 
falls into it in full knowledge! 
Maya is the Lamp, man is the moth,
circling arround [the flame], he falls: 
Says Kabir, thanks to the Guru's wisdom, a few are saved.'
*
On [God's] omnipotence 
'I have done nothing and nothing can I do, this body is capable of nothing: 
Whatever is done is the work of Hari, It is He who made Kabir `Kabir'! 
If I made the seven seas my ink and the trees of the forest my pen, 
If the whole expanse of earth were my paper, still I could not write greatness of Ram! 
Kabir, what good deed can you do, if Ram comes not to your aid? 
Since every branch you step upon yields and gives way! 
Nothing is [really] done [by you], what has been done is not yours,
For if you had done anything, there would be another creator.'
*
On Slander
'The wretched people slander, for they have not found wisdom 
But those who are drunk with the Liquor of Ram have taste of nothing else! 
Seeing the defects of others, they just keep laughing and making fun: 
They do not see their own faults have neither beginning nor end! 
Keep the slanderer near you, build him a hut in your courtyard -- 
For, without soap or water, He will scurb your character clean! 
Do not keep the slanderer away, treat him with affection and honour:
Body and soul, he scours all clean, babbling about this and that. 
Do not praise yourself not slander others: 
There are still many days to go and any thing could happen!'
*
On The Experience
'When I was, Hari was not, now Hari is and I am no more: 
All darkness vanished, When I saw the Lamp within my heart. 
The effulgance of the supreme Being is beyond the imagination: 
Ineffable is His beauty, to see it is the only `proof'. 
It was a good thing the hail fell to ground, for it lost its own selfhood:
Melting, it turned into water and rolled down to the pond. 
Him whom I went out to seek, I found just where I was: 
He now has become myself whom before I called `Another'!
*
'This union with the guru, O Kabir, Sets me free; 
like salt mingled With flour, I am no more I!
Now I have no caste, no creed, I am no more what I am!
O dear brother! By what name would you call me?'
*
'When the bride is one with her lover,
who cares about the wedding party? '
*
'A drop melting into the sea, Everyone can see.
But the sea absorped In a drop--A rare one can follow!'
*
'I am looking at you, You at him, Kabir asks, how to solve this puzzle--You, he, and I?'
*
'Man, here is your worth: Your meat is of no use! 
Your bones cannot be sold For making ornaments,
And your skin cannot be played On an instrument!'
*
jhînî jhînî bînî cadariyâ
kâhe kâ tânâ kâhe kâ bharani 
kauna târa se bînî cadariyâ
âTha kamala dala carkhâ Dole
pânca tatta guNa tînî cadariyâ
sâim ke siyata dasa mâsa lâge
Thoka Thoka ke bînî cadariyâ
so câdara sura nara muni oRhî
oRha kai mailî kînî cadariyâ
dâsa kabîr jatana se oRhî
jyom kî tyom dhara dînî cadariyâ
-
'The little chador is woven very thin, very delicate.
Of what is the warp, of what is the weft?
With whose thread is the chador woven?
idâ is the warp and pingalâ is the weft. 
With the thread of suShumna the chador is woven.
The eight-petaled lotus is the spinning wheel.
The chador is made of the five elements and the three qualities (gunas).
For ten months the Lord keeps making it.
Tamping it down well, He weaves the chador.
That chador covers deities, men, and sages.
When they've wrapped it round, they make the chador dirty.
Das Kabir has carefully covered himself.
He took good care of his chador and is giving it back as good as new.'
*
câdar ho gaî bahuta purânî, aba to soca samajha abhimânî
ajab julâhâ ye câdar bînî sûta karma kâ tâni
surati nirati ko bharani dînî taba saba ko manamâni 
mailî dâga pare pâpana kî, bisyana mem lipaTânî
gyâna kâ sâbun lâya na dhoau, sat sangat ke pânî
bhaî kharâpa aba ga'i sârî lobha moha mem sânî
aisei auRhte umar gamvâî bhalî burî nahim jânî
sankâ mati jân jîya apane hai ih basu birânî 
kahe kabîr yah râkhu jatana se nahim phira hâtha na ânî
-
'Your chador has gotten very old. Now think and understand, O proud one.
A wondrous weaver wove this chador, with the thread of karma as the warp,
Memory and attachment as the weft. Then it looked agreeable to everyone.
But the dirty stains of sins get on it. Touching anything will leave a smudge.
Bring the soap of gnosis to wash it in the water of righteous company of the saints. 
You haven't washed it.
Brother, it's become all ruined now. You've gotten it mixed up with greed and folly.
With covering like this, your life is wasted. You don't know what's good and what's bad.
Understand your fears and live your own soul. This is a thing that's hard to find.
Says Kabir: Hold it very carefully. It won't come into your grasp again.'
*
Lord! A fire is raging without fuel. No one can put it out.
I know it spreads from you, enflaming the whole world.
Even in water the flames sprout.
Not one but nine streams are burning.
No one knows any device.
As the city blazes, the watchman sleeps happily, thinking "My house is secure,
Let the town burn, as long as my things are saved." Ram, how your colours flicker!
In a hunchbacks arms can a man´s desires be fulfilled?
Even as you think of this, you disappear from birth to birth, your body forever unsatisfied.
No one is so stupid as one who knows this and pretends he doesn´t.
Kabir asks, what´s the way out for such a fool.
*
It´s a heavy confusion. Veda, Koran, holiness, hell, woman, man, a clay shot with air and sperm....
When the pot falls apart, what do you call it?
Numbskull! You missed the point.
It´s all one skin and bone, one piss and shit, one blood, one meat.
From one drop, a universe. Who´s Brahmin(priest)? Who´s Shudra (castless)?
Brahma rajas, Shiva tamas, Vishnu sattva...
Kabir says, plunge into Ram! There: No Hindu! No Turk!
*
Make your own decision. See for yourself while you live.
Find your own place. Dead, what house will you have?
Creature, you don´t see your opportunity.
In the end no one belongs to you.
Kabir says, it´s difficult, this wheel of time.
*
If you know you´re alive, find the essence of life. Life is the sort of guest you don´t meet twice.
*
Why run around offering water?
There´s a sea in every house.
If anyone is thirsty, by hook or crook, he´ll drink.
*
Within the heart a mirror but no face shows.
You´ll see the face when he heart´s doubleness goes.
*
It´s the kind of speech no eye can see.
Kabir says, listen to the word spoken in every body.
*
Knowledge in front, knowledge in back, knowledge right and left.
The Knowledge beyond knowledge is my knowledge.

*
One entered all, all entered that.
Kabir entered Knowledge. No duality.
*.
A dreamer wakes from sleep, opens his eyes and sees the creatures are looting eachother 
and nothing is lost or gained.
Seeing the gardener approaching, the buds cried out:
"Today the blossoms have been picked,
Tomorrow will be our turn."
As the woodcutter advanced, the trees sighed and said:
"It matters nothing that we are to be cut down,
  But, alas, the birds will lose their homes."
  As the potter was kneading the wet clay, it said:
    "Today, O friend, thou art kneading me,
     But tomorrow thou wilt have to make a bed in my lap."
Kabir saw a mill grinding the wheat and cried:
 "Alas, no grain remains between the grinding stones,
  Yet those who cling to the pivot are not destroyed."
*
The night you passed in sleep
And the day in visiting your false friends;
Alas! Thus have you wasted
  The diamond of your life on naught.
   You will die one day, perhaps tomorrow;
   Grass will grow on your tomb,
And your friends will forget you.
Therefore know your soul soon.
            Whom will the son of a harlot call his father?
 Worship God in your being
And do not waste your life.
Your body is like a jar of unbaked clay;
It may break to pieces any moment
And all will be over,
 Nowhere is there delight except in God.
 This world is a house made of wood,
  And, lo! it is burning furiously;
    He who stays in it dies.
         The Yogi withdraws from it in meditation
And he is saved.
    Thy birth as man is a ripe fruit
Which is seen only once;
Make the most of the practice of devotion and compassion
And the acquisition of true Knowledge.
  O Kabir, there is a way out of this illusory world:
Know the soul at any cost.
*
O Man, if thou dost not know thine own Lord, whereof art thou so proud? 
Put the cleverness away: mere words shall never unite thee to Him. 
Do not deceive thyself with the witness of the Scriptures: 
Love is something other than this, and he who has sought it truly has found it. 
*
Your Lord is within you, Like fragrance in the flowers. 
Why, like a musk deer Are you searching for musk in the grass again and again?

***
 

The poems are taken from KABIR [introduction and translation from Hindi and 
notes by Vaudeville Oxford, Clarendon Press, 1974]. 
(also available in Rutgers University, Alexander Library)
Books:
Isaac A. Ezekiel, KABIR, THE GREAT MYSTIC
V.K. Sethi, KABIR: THE WEAVER OF GOD'S NAME
Kabir, Songs of Kabir, translated by R. Tagore, 1917 edition. (Cosmo Pub, 24-B, Ansari Rd., New Delhi110002, 1985).
The Kabir Book, Robert Bly, 1977, 
¹ Translation by volker doormann

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